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Andacht für Zuhause

Hauspostille zum aktuellen Sonntag / Feiertag

Ein Gruß an alle, die von den Umständen mit dem Corona-Virus jetzt zur Vereinzelung gezwungen sind. Eine Hauspostille ist ein Andachtsbuch, das uns verbinden soll, den Gottesdienst am Sonntag - aus welchen Gründen auch immer - zuhause und in der Hausgemeinschaft feiern zu können, den Feiertag zu heiligen und der Woche eine Struktur zu geben. Sei es, dass die Kirche zu weit weg ist, der Weg durch das Alter zu mühsam ist oder es verboten ist, den eigenen Glauben öffentlich zu leben, ja oder - wie jetzt -das Eindämmen einer Krankheit uns voneinander isoliert: Wir wollen uns trotzdem zusammenfinden.
Denn jeder Gottesdienst reißt den Horizont über uns auf, der weiter ist als unsere jetzige Situation und Enge. Er stellt uns in den umfassenden Zusammenhang Gottes, der immer schon da ist, auch wenn wir in unserer Vereinzelung auf uns selbst geworfen sind. Es ist die ganze Wirklichkeit über Raum und Zeit, mit der Gott uns verbindet: Mit all denen, auf deren Spuren wir heute glauben und leben, hoffen und lieben. So können unsere Befürchtungen und Ängste, unser Fragen und unsere Zweifel Raum haben, und sich trotzdem einordnen: Weil wir nicht losgelöst sind, sondern verbunden sind. Dem lasst uns gemeinsam nachspüren.

Hier kann die Hauspostille auch als pdf runtergeladen werden:

16.5.2021, Exaudi,  -> als Heftfaltung   -> als fortlaufender Text

13.5.2021, Himmelfahrt  -> als Heftfaltung  -> als fortlaufender Text

9.5.2021, Rogate  -> als Heftfaltung   -> als fortlaufender Text

2.5.2021, Kantate  -> als Heftfaltung   -> als fortlaufender Text

25.4.2021, Jubilate  -> als Heftfaltung  -> als fortlaufender Text

18.4.2021, Miserikordias Domini  -> als Heftfaltung  -> als fortlaufender Text

11.4.2021, Quasimodogeniti  -> als Heftfaltung  -> als fortlaufender Text

4.4.2021, Ostern  -> als Heftfaltung  -> als fortlaufender Text

2.4.2021, Karfreitag  -> als Heftfaltung   -> als fortlaufender Text

1.4.2021, Gründonnerstag -> Ordnung -> Text 1 -> Text 2

31.3.2021, Passtionsandacht -> als Heftfaltung  -> als fortlaufender Text

28.3.2021, Palmsonntag  -> als Heftfaltung  -> als fortlaufender Text

Wenn Sie sie als E-mail erhalten möchten, geben Sie uns gerne Bescheid: neuburg@elkm.de

 

 

 

Hauspostille zum Sonntag Exaudi, dem 16.Mai 2021

Wir machen uns in der geglaubten Gemeinschaft und der Gemeinschaft im Haus auf und segnen uns für den Weg:

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Die Gnade unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Dieser Sonntag sieht uns in einer Zwischenzeit, zwischen Abschied und Neubeginn, Himmelfahrt und Pfingsten: Zwischen der Erhöhung Christi und seiner Herabkunft im Heiligen Geist. Zwischen Ferne und ganz großer Nähe. Und in dieses "zwischen" sagt Christus uns zu: Wenn ich erhöht werde von der Erde,/ so will ich alle zu mir ziehen (Joh 12,32).

Es ist Liebe, die Christus zu uns auf die Erde gebracht hat und in der er uns zu sich zieht in die Ewigkeit. Es ist die Liebe Christi, dass er sich uns schon hier schenkt, mit der Gabe des Heiligen Geistes: Der Geist, sagt Paulus, ist die erste Rate an der und das Unterpfand für die Vollendung: Ja, wir sind der Tempel des Heiligen Geistes, in dem Christus in uns wohnt in Glaube, Hoffnung und Liebe. So machen wir uns mit ihm auf:

Einstimmung mit Psalm 27,7 und Psalm 27,1.8-9b, Kyrie, Gloria und Gebet

HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe, Halleluja; ※
sei mir gnädig und antworte mir, Halleluja!

Der HERR ist mein Licht und mein Heil; ※
vor wem sollte ich mich fürchten?

Der HERR ist meines Lebens Kraft; ※
vor wem sollte mir grauen?

Mein Herz hält dir vor dein Wort:/
»Ihr sollt mein Antlitz suchen.« ※
Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.

Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht ※
und tu die Hand nicht von mir ab, Du Gott, meines Heils!

HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe, Halleluja; ※
sei mir gnädig und antworte mir, Halleluja!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und den Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.

Wir begrüßen den Herrn, den es so zu uns zieht:

Kyrie eleison - Herr, erbarme dich
Christe eleison - Christe, erbarme dich
Kyrie eleison - Herr, erbarm dich über uns.

Wir werden frei in seinen Frieden und Wohlgefallen:

Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried,
den Menschen ein Wohlgefallen!

Allein Gott in der Höh sei Ehr
und Dank für seine Gnade
darum, daß nun und nimmermehr
uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefalln Gott an uns hat,
nun ist groß Fried ohn Unterlass,
all Fehd hat nun ein Ende.

Wir beten in der Stille...

Mein Gott, am Anfang der neuen Woche sammle ich mich vor dir:
Erfülle mein Herz mit deiner Gegenwart.
Rühre mich an, dass ich erkenne, was du von mir willst,
und dass ich tue, was vor dir besteht.
Du gibst allem Leben das rechte Maß.
Du bist die Mitte meines und alles Lebens.
Ich lobe dich, mein Gott, und bete dich an. Amen.

Lesung des Evangelium: Johannes 16,5-15

Halleluja! Gott ist König über alle Völker, ※
Gott sitzt auf seinem heiligen Thron. Halleluja!

Halleluja! Der Herr ist auferstanden, ※
er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!

Wir hören den Text und lesen uns selbst laut vor:

Jesus sprach zu seinen Jüngern:
Jetzt gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? Doch weil ich dies zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er nimmt es von dem Meinen und wird es euch verkündigen.

Ehre sei Dir, Herr,/ Lob sei Dir Christus.

Gedanken zum Predigttext Johannes 7,37-39:

Das Evangelium heute ist ein Stück aus den Abschiedsreden, in denen uns das Johannesevangelium berichtet, wie Jesus seine Jünger auf seinen Weg zum Kreuz vorbereitet und darauf, dass das Verhältnis zu ihm bald anders werden wird, so wie wir es erleben.

Der Predigttext nimmt uns ein Stück zurück, auf das Laubhüttenfest - neben dem Passafest und dem Wochenfest 7 Wochen später - das dritte große Wallfahrtsfest, für das man nach Jerusalem zum Tempel kam. Das Laubhüttenfest erinnert an die Zeit der Wüstenwanderung, als man ohne feste Häuser lebte. Am letzten Tag des Festes wurde damals in feierlicher Prozession Wasser aus der Siloa-Quelle in den Tempel gebracht und nach siebenmaligem Umschreiten des Altars dort ausgeschüttet: Eine Kombination von der Erinnerung an den wasserspendenden Felsen in der Wüste (2. Mose 17,6; 4. Mose 20,7ff) mit der Verheißung, am Ende der Zeiten werde eine Lebensquelle vom Tempel aus Wasser spenden, das selbst das Tote Meer heilt (Hes 47,1-12). Auf diesem Hintergrund wird erzählt:

(Vers 37) Am letzten, dem höchsten Tag des Festes trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! (Vers 38) Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen.
(Vers 39) Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.


In den alten Handschriften wurde der Text ohne Punkt und Komma und ohne Leerzeichen zwischen den Worten geschrieben. So kann man diesen Text in zweierlei Weise verstehen: Sagt Jesus entweder Wer Durst hat, soll zu mir kommen. / Und es soll trinken, wer an mich glaubt. / So sagt es die Heilige Schrift: ›Ströme von lebendigem Wasser werden aus seinem Inneren fließen‹, wie die Basisbibel übersetzt (und die Gute Nachricht Bibel und die katholische Einheitsübersetzung). Wer die Lutherübersetzung ansieht und die (viel jüngere) Verseinteilung vor Augen hat, liest den Text anders: Dann fließen Ströme lebendigen Wassers von Jesus zu den Glaubenden und von den Glaubenden weiter. Aber beide Deutungen sind sich einig, die Quelle ist Jesus selbst: Ohne Jesus fließt gar kein Lebenswasser.

Lebendiges Wasser ist zunächst einfach fließendes Wasser. Der Gegensatz ist aufgefangenes Regenwasser aus den Zisternen dort. Aber dann hat Wasser natürlich ganz grundsätzlich mit Leben zu tun. Am Rande der Wüste unmittelbar erfahrbar und auch bei uns im Rahmen des Klimawandels mehr und mehr spürbar. Wasser bedeutet Leben. Die Ströme lebendigen Wassers, von denen Jesus spricht, die weiten den Horizont allerdings zu einem Leben, das nicht mehr von stetig neuer Zufuhr von Wasser abhängig ist. Als Leser des Johannesevangeliums weiß man aus dem 4. Kapitel: Jesus sprach: Wer von diesem Wasser (aus dem Jakobsbrunnen) trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt (Joh 4,13f). Es geht um ein Leben jenseits unserer Grenzen in Zeit und Raum. Leben das aus sich selbst da ist. Leben also, das nicht immer neu erkämpft werden muss, sondern uns wirklich gehört. Ewiges, göttliches, unsterbliches Leben.

Die Ströme lebendigen Wassers sind der Geist Gottes, wird uns erklärt. Der Geist ist zu diesem Zeitpunkt vor Ostern so noch nicht da, wie er ab Pfingsten jetzt die Gemeinde bestimmt. Der Geist als hervorquellendes, nie versiegendes Wasser, ist Anteil am Leben Christi. Nun ist das da: Das kommt nicht, sondern ist schon die Wirklichkeit unseres Lebens. So wird uns erklärt. In Jerusalem ging es an diesem Festtag um die Verheißung von Lebenswasser aus dem Tempel für die Endzeit. Aber schon vom ersten Auftritt Jesu in Jerusalem wird uns am Anfang des Johannesevangeliums erzählt: Jesus wird an die Stelle des Tempels treten. Er hatte die Händler und die Wechsler aus dem Tempel vertrieben und nach seiner Vollmacht gefragt, geantwortet: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten. Die Fragenden reagieren fassungslos: Wie das? Es hat 46 Jahre gebraucht den Tempel zu bauen. Und uns wird erklärt: Er aber redete von dem Tempel seines Leibes. Und am Schluss des Evangeliums wird uns vom Kreuz erzählt: Einer der Soldaten stieß mit seiner Lanze in Jesu Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus. – Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt (Joh 19,34f). Voller Symbolik diese Erzählweise des Evangeliums:

Ein Symbol, das sind zwei Teile, die zusammengehören, von denen man aber nur das eine Teil in den Händen hat. Ursprünglich ist ein Symbol (das Wort bedeutet zusammensetzen) ein Erkennungszeichen für Freunde, die eine lange Zeit der Trennung vor sich haben und nicht wissen, ob sie sich nach Jahren noch wiedererkennen werden. Aber dann hat jeder von ihnen eine Hälfte des Symbols, die in die andere Hälfte des anderen passt und kann sich damit ausweisen. So ist hier das eine Teil zugleich Zeichen für das andere. Das vorhandene sichtbare Teil ist zugleich die Gewähr für das andere unsichtbare, für eine Wirklichkeit, die da ist, selbst wenn wir sie jetzt nicht sehen. Der Tempel von dem das Leben fließt, das ist der Leib Jesu. Mit dem Leib, der für den ganzen Jesus Christus steht und alles, was er gelehrt und gelebt hat, für seinen Tod und seine Auferstehung und Verherrlichung, haben wir zugleich sein wahres Leben. Wasser und Blut sind die Symbole: Das lebendige Wasser, mit dem wir getauft wurden. Das Blut als Symbol für das Abendmahl in dem wir Jesu Leben, Sterben und Auferstehen empfangen. Diese Symbole stehen für die ganze Wirklichkeit, in der wir zu Christus gehören und damit zu seinem ewigen Leben. Das ist etwas, was wir empfangen. Wir werden hineingenommen in das, was wir selbst nicht machen können. Das ist eine Wirklichkeit unseres Lebens, selbst wenn sie (noch) nicht sichtbar ist: Zeichen dafür, dass wir als Bürger zweier Welten in einer Zwischenzeit leben: Nicht als Gefangene, sondern als Erlöste, die nun selbst zu überfließenden Schalen von lebendigem Wasser geworden sind, Zeiches des Lebens. Amen.

Das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott,
Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Lied: (Mel. EG 126 Komm Gott Schöpfer, Heiliger Geist)

Innerlich und oder auch äußerlich gesungen:

1) Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
nun hauch uns Gottes Odem ein.

2) Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.

3) Dich sendet Gottes Allmacht aus
im Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.

4) Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.

5) Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn,
dass Unheil uns nicht schaden kann.

6) Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild den Sohn verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt.

7) Den Vater auf dem ewgen Thron
und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heilger Geist
auf ewig Erd und Himmel preist.
Amen.

Gebet:

Jesus Christus, wir loben und preisen dich,
dass du uns veränderst durch deinen Heiligen Geist.
Du bist es selbst, der in uns wohnt.
Ermutige unser verzagtes Herz.
Lass deinen Geist an uns und durch uns wirksam werden.

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Segen (1. Petrus 1,2)

Der Gott der Geduld und des Trostes gebe uns,
dass wir einträchtig gesinnt seien untereinander,
Jesus Christus gemäß,
damit wir einmütig mit einem Munde Gott loben,
den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Amen.

Einen gesegneten Sonntag wünscht Pastor Helmut Gerber