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Andacht für Zuhause

Hauspostille zum aktuellen Sonntag / Feiertag

Ein Gruß an alle, die von den Umständen mit dem Corona-Virus jetzt zur Vereinzelung gezwungen sind. Eine Hauspostille ist ein Andachtsbuch, das uns verbinden soll, den Gottesdienst am Sonntag - aus welchen Gründen auch immer - zuhause und in der Hausgemeinschaft feiern zu können, den Feiertag zu heiligen und der Woche eine Struktur zu geben. Sei es, dass die Kirche zu weit weg ist, der Weg durch das Alter zu mühsam ist oder es verboten ist, den eigenen Glauben öffentlich zu leben, ja oder - wie jetzt -das Eindämmen einer Krankheit uns voneinander isoliert: Wir wollen uns trotzdem zusammenfinden.
Denn jeder Gottesdienst reißt den Horizont über uns auf, der weiter ist als unsere jetzige Situation und Enge. Er stellt uns in den umfassenden Zusammenhang Gottes, der immer schon da ist, auch wenn wir in unserer Vereinzelung auf uns selbst geworfen sind. Es ist die ganze Wirklichkeit über Raum und Zeit, mit der Gott uns verbindet: Mit all denen, auf deren Spuren wir heute glauben und leben, hoffen und lieben. So können unsere Befürchtungen und Ängste, unser Fragen und unsere Zweifel Raum haben, und sich trotzdem einordnen: Weil wir nicht losgelöst sind, sondern verbunden sind. Dem lasst uns gemeinsam nachspüren.

Hier kann die Hauspostille auch als pdf runtergeladen werden:

26.9.2021, 17. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

19.9.2021, 16. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

12.9.2021, 15. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

5.9.2021, 14. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

29.8.2021, 13. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

22.8.2021, 12. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

15.8.2021, 11 Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

8.8.2021, 10. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

1.8.2021, 9. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

Wenn Sie sie als E-mail erhalten möchten, geben Sie uns gerne Bescheid: neuburg@elkm.de

 

 

Hauspostille für den 17. Sonntag nach Trinitatis, 26. September 2021

Wir machen uns in der geglaubten Gemeinschaft und der Gemeinschaft im Haus auf und segnen uns für den Weg:

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Die Gnade unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Um das Glauben geht es nicht nur an diesem Sonntag. Um unseren je eigenen Glauben geht es, mit dem wir uns selbst verlassen und uns Gott in die Arme werfen. Und es geht um den gemeinsamen Glauben, der uns trägt, wo wir zweifeln. Der Wochenspruch sagt dazu: Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat (1.Joh 5,4c). Zweifel entzweit, schiebt sich zwischen uns und den Grund unseres Lebens. Zweifel gehört zu unserer Lebenswelt hier, darum ist es wichtig, den eigenen Glauben am gemeinsamen Glauben immer wieder neu auszurichten, um neu Grund zu finden , der unser Leben trägt: Uns jetzt in unserem Alltag mit seinen Sorgen und seiner Unsicherheit, was die Zukunft bringen mag Halt gibt. Uns nicht in falscher Sicherheit wiegt, sondern uns im Glauben Gewissheit gibt, dass wir im Leben hier vielleicht auf unsicherem Eis unterwegs sind, aber selbst wenn der Boden nachgibt, nicht ins Bodenlose fallen werden.

Einstimmung mit Psalm 138,3 und Psalm Psalm 138,1.4-6, Kyrie, Gloria und Gebet

Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich ※
und gibst meiner Seele große Kraft.

Ich danke dir von ganzem Herzen, ※
vor den Göttern will ich dir lobsingen.

Es danken dir, Herr, alle Könige auf Erden, ※
dass sie hören das Wort deines Mundes;

sie singen von den Wegen des HERRN, ※
dass die Herrlichkeit des Herrn so groß ist.

Denn der Herr ist hoch und sieht auf den Niedrigen ※
und kennt den Stolzen von ferne.

Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich ※
und gibst meiner Seele große Kraft.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und den Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.

Christus ist da, wir wenden uns ihm zu:

Kyrie eleison - Herr, erbarme dich
Christe eleison - Christe, erbarme dich
Kyrie eleison - Herr, erbarm dich über uns.

Wir dürfen uns mit unserem Lob in seinem Frieden bergen:

Ehre sei Gott in der Höhe - und auf Erden Fried, die Menschen ein Wohlgefallen Gottes!

Das dürfen wir aufnehmen:

Allein Gott in der Höh sei Ehr
und Dank für seine Gnade
darum, dass nun und nimmermehr
uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefalln Gott an uns hat,
nun ist groß Fried ohn Unterlass,
all Fehd hat nun ein Ende.

Wir werden still zum Gebet...

Herr Gott, himmlischer Vater, du hörst unser Gebet.
Darauf vertrauen wir.
Lass uns selbst wichtig nehmen, worum wir bitten.
Dann wird unser Glaube Berge versetzen durch Jesus Christus. Amen.

Lesung des Evangeliums: Matthäus 15,21-28

Halleluja! Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich ※
und seine Treue verkünden mit meinem Mund für uns für. Halleluja!


Wir hören auf den Text indem wir uns selbst laut vorlesen:

Jesus entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. Er aber antwortete ihr kein Wort.
Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

Ehre sei Dir, Herr,
Lob sei Dir Christus.

Gedanken zum Predigttext: Römer 10,9-17

Glaube überwindet, was uns trennt: Frau, dein Glaube ist groß. sagt Jesus. Da ist es die Grenze zwischen Juden und Heiden, aber auch die kulturelle Grenze der damaligen streng patriarchalen Gesellschaft, dass eine Frau einen Mann so bedrängt - die Jünger spiegeln das. So so etwas gehört sich nicht. Und dann ist es Jesus der, die Grenzen der Krankheit überwindet, die Tochter wird gesund. Sie wird frei, kein böser Geist steuert sie mehr fremd. Sie kann jetzt sie selber sein.

Heute - auch durch die Erfahrung unserer Geschichte - glauben wir eher, Glaube spaltet. Wenn da einer eine feste Position hat, dann grenzt er andere ab: Unser Glaube ist der Sieg, das kann man auch vor sich hertragen. Und es gibt eine Tradition in der Kirche, sowohl offiziell von oben, wie auch von den Gemeindegliedern her, die heißt: Ihr seid alle herzlich willkommen - ihr müsst nur so werden, wie wir. Einige allerdings vertreten heute, dass man gar keine Position mehr vertreten darf. Das wird mitunter mit erstaunlicher Vehemenz, wenn nicht gar Intoleranz vertreten. Es ist allerdings paradoxerweise so: Wenn alles gleich ist, ist es auch gleich gültig, also völlig gleichgültig. Auf der anderen Seite erleben wir Menschen mit erstaunlichem Wahrheitsanspruch und missionarischen Eifer, ob sie nun quer zu denken meinen oder nur die einzig wahre Ernährungsweise entdeckt zu haben meinen o.ä. - Unsere Kirche traut sich das heute gar nicht mehr. Es steckt eben beides in uns: Wir wollen uns nicht vorschreiben lassen, wie wir zu leben haben, aber wir bleiben mit dem, was wir als wahr erkannt haben, auch nicht gerne allein. Denn beides stellt unser Leben als soziale Wesen infrage. Und so sind die sozialen - und manchmal ziemlich asozialen - Medien voll von Verkündigern von allen möglichen Weisheiten.

Paulus versucht mit dem Glauben gerade nicht zu spalten, sondern zu versöhnen, weil es ihm um den Glauben an den einen Gott geht, der sich in Jesus Christus offenbart. Und neben dem ist einerseits kein Platz für einen anderen Heilsweg, andererseits aber ist sein Heilsweg Weg zu einem umfassenden Heil ganz breit, entsprechend der Größe dieses einen Gottes. Ein Weg breit genug für den ganzen in sich selbst gespaltenen Paulus: Er hat ja einen Bruch in seiner Lebens- und Glaubensgeschichte. Erst als strenger, traditioneller Jude, der in heidnischer Umgebung in der heutigen Türkei aufgewachsen, und in Jerusalem ausgebildet wurde, ein Eiferer für die Tora, das Gesetz, in dem Gott seinen Willen offenbart. Paulus, der sogar die ersten Christen verfolgt hat, bis ihm der Auferstandene selbst in den Weg getreten ist und ihn zu einem Abgesandten, einem Apostel Jesu Christi gemacht hat. Nun ist er für Jesus Christus zu allen unterwegs und schreibt einen langen Brief nach Rom, um sich der Gemeinde dort vorzustellen und sie um Unterstützung seiner Pläne zu bitten. Der Brief ist länger geworden als das Markusevangelium, drei Kapitel, von Kapitel 9 bis 11 schreibt er über sein Verhältnis zu den Juden, die sich dem Glauben an Jesus verweigern und ihre Tradition - wie er selbst früher - festhalten. Da spaltet der Glaube, aber Paulus dreht die Sache um, Gott verbindet. Er ist reich für alle. Wir lesen den Predigttext:

Wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig. Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.«

Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird selig werden« (Joel 3,5). Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jesaja 52,7): »Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!«

Aber nicht alle waren dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht (Jesaja 53,1): »Herr, wer glaubte unserm Predigen?« So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.

Ich frage aber: Haben sie es nicht gehört? Doch, es ist ja »in alle Lande ausgegangen ihr Schall und ihr Wort bis an die Enden der Welt« (Psalm 19,5).


So Paulus. Es ist doch eine Freudenbotschaft, die da verkündigt wird, in unseren Worten heute ein Evangelium, von dem Gott, der reich ist für alle. Sicher, man muss diese Botschaft erst einmal hören. Sie kommt nicht aus dir selbst, sondern von außen. Aber gerade so ist sie die Freudenbotschaft. Denn von innen kommt viel mehr Angst: Was musst du alles machen, um der Umgebung recht zu sein, das fing schon an mit den eigenen Eltern, dann kamen die Lehrer, der Beruf, die Gesellschaft mit ihren Erwartungen und was versucht man nicht alles zu tun, um all dem gerecht zu werden - und dann dreht Gott das alles auf den Kopf: In Jesus Christus ist Gott da, und am Ende wird er gekreuzigt, weil er die Erwartungen so gar nicht erfüllt. Aber gerade diesen Gekreuzigten, diesen in all seinen Bemühungen offenbar Gescheiterten, den ruft Gott ins Leben. Paulus selbst konnte es solange nicht begreifen, bis der Auferstandene seinen Weg durchkreuzte. Aber dann hat er das selbst erlebt, dass er, der völlig auf dem falschen Weg war, trotzdem Gott offenbar recht war, gesehen und gebraucht wurde. Und nun versucht er andere einzuladen, das zu glauben, darauf zu vertrauen: Es geht um dich! Wirklich um DICH, Gott will dich selbst, nicht das, wie du ihm vielleicht nützlich sein kannst. Er liebt dich.

Wir sehnen uns danach, um unserer selbst willen gesehen zu werden, aber ist es nicht sicherer, darum gesehen zu werden, weil man sich nützlich gemacht hat? Etwas vorzeigen zu können, statt einfach nur zu vertrauen, ich werde schon recht sein? - Unser Glaube ist der Sieg, ja, der Sieg über uns selbst und unsere Angst, abgelehnt zu werden. Wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet, sagt Paulus. Man muss sich herantasten an diesen Glauben, über Jesus herantasten, damit man nicht wieder in die alte Falle tappt, erst musst du dich beweisen, dann wirst du auch gesehen. Bei Gott ist es umgekehrt: Erst wirst du gesehen, dann kannst du deinen Dank zeigen. Das mit dem Kreuz ist so verrückt, dass es alles verrückt und auf den Kopf stellt, was sonst auf der Welt gilt. Darum schau auf Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen und dann taste dich mit dem, das du das sagst und bekennst, langsam in das hinein, was du hörst, damit aus dem Hören ein Dazuge-hören wird. Damit aus der Angst, nicht gut genug zu sein, um dasein zu dürfen, die Gewissheit wird, ich gehöre zu einem Leben, das grenzenlos ist: Gott ist reich für alle!. Der braucht nicht zu spalten. Der versöhnt. Der will dich befreien aus der Angst: Er spaltet nicht zwischen diesem Leben und dem grenzenlosen ewigen Leben, sondern nimmt dich hinein. Der spaltet nicht zwischen Juden und Heiden. Der spaltet nicht zwischen Gerechten und Ungerechten, der macht heil, was zertrennt ist. Dabei will Paulus mitmachen. Dazu lädt er ein, denn wie kann der wirklich glauben, sicher dazuzugehören, der selbst spaltet? Denn so, wie wir selbst diesen Gott bekennen in dem, was wir reden und handeln, in dem, wie wir miteinander umgehen, in dem, wie wir anderen Ansehen und Raum geben in unseren Herzen, so werden wir uns in den Reichtum Gottes und das Leben hineinglauben. Amen.

Das apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt,
gestorben
und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied: Gesangbuch Nr. 357

Innerlich und oder auch äußerlich gesungen:

1) Ich weiß, woran ich glaube,
ich weiß, was fest besteht,
wenn alles hier im Staube
wie Sand und Staub verweht;
ich weiß, was ewig bleibet,
wo alles wankt und fällt,
wo Wahn die Weisen treibet
und Trug die Klugen prellt.

2) Ich weiß, was ewig dauert,
ich weiß, was nimmer lässt;
mit Diamanten mauert
mirs Gott im Herzen fest.
Die Steine sind die Worte,
die Worte hell und rein,
wodurch die schwächsten Orte
gar feste können sein.

3) Auch kenn ich wohl den Meister,
der mir die Feste baut,
er heißt der Herr der Geister,
auf den der Himmel schaut,
vor dem die Seraphinen
anbetend niederknien,
um den die Engel dienen:
Ich weiß und kenne ihn.

4) Das ist das Licht der Höhe,
das ist der Jesus Christ,
der Fels, auf dem ich stehe,
der diamanten ist,
der nimmermehr kann wanken,
der Heiland und der Hort,
die Leuchte der Gedanken,
die leuchten hier und dort.

5) So weiß ich, was ich glaube,
ich weiß, was fest besteht
und in dem Erdenstaube
nicht mit als Staub verweht;
ich weiß, was in dem Grauen
des Todes ewig bleibt
und selbst auf Erdenauen
schon Himmelsblumen treibt.

Gebet: (Karl Barth)

Herr, unser Gott,
gib uns den rechten, aufrichtigen, tätigen Glauben an dich,
an deine Wahrheit.
Gib ihn vielen, gib ihn allen Menschen.
Da ist keiner, der es nicht nötig hätte zu glauben,
und keiner, dem es nicht verheißen wäre,
dass er auch glauben dürfe.
Sag es den Menschen,
sag es auch uns,
dass du ihr und unser gnädiger Gott und Vater bist.

Stille

Mit Jesu Worten beten wir:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Segen (Römer 15,13)

Der Gott der Hoffnung
erfülle uns mit aller Freude
und Frieden im Glauben,
dass wir immer reicher werden an Hoffnung
durch die Kraft des Heiligen Geistes. Amen.

Einen gesegneten Sonntag wünscht Pastor Helmut Gerber