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Andacht für Zuhause

Hauspostille zum aktuellen Sonntag / Feiertag

Ein Gruß an alle, die von den Umständen mit dem Corona-Virus jetzt zur Vereinzelung gezwungen sind. Eine Hauspostille ist ein Andachtsbuch, das uns verbinden soll, den Gottesdienst am Sonntag - aus welchen Gründen auch immer - zuhause und in der Hausgemeinschaft feiern zu können, den Feiertag zu heiligen und der Woche eine Struktur zu geben. Sei es, dass die Kirche zu weit weg ist, der Weg durch das Alter zu mühsam ist oder es verboten ist, den eigenen Glauben öffentlich zu leben, ja oder - wie jetzt -das Eindämmen einer Krankheit uns voneinander isoliert: Wir wollen uns trotzdem zusammenfinden.
Denn jeder Gottesdienst reißt den Horizont über uns auf, der weiter ist als unsere jetzige Situation und Enge. Er stellt uns in den umfassenden Zusammenhang Gottes, der immer schon da ist, auch wenn wir in unserer Vereinzelung auf uns selbst geworfen sind. Es ist die ganze Wirklichkeit über Raum und Zeit, mit der Gott uns verbindet: Mit all denen, auf deren Spuren wir heute glauben und leben, hoffen und lieben. So können unsere Befürchtungen und Ängste, unser Fragen und unsere Zweifel Raum haben, und sich trotzdem einordnen: Weil wir nicht losgelöst sind, sondern verbunden sind. Dem lasst uns gemeinsam nachspüren.

Hier kann die Hauspostille auch als pdf runtergeladen werden:

14.8.2022 9. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

3.7.2022 3. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

26.6.2022 2. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

19.6.2022 1. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

12.6.2022 Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

5.6.2022 Pfingsten  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

Wenn Sie sie als E-mail erhalten möchten, geben Sie uns gerne Bescheid: neuburg@elkm.de

 

 

Hauspostille zum 9.Sonntag nach Trinitatis am 14. August 2022

Wir machen uns in der geglaubten Gemeinschaft und der Gemeinschaft im Haus auf und segnen uns für den Weg:

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Die Gnade unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

An diesem Sonntag geht es um unser Verhältnis zu unserer Umwelt: Nicht Naturschutz, sondern tiefer, mit Blick auf das Ganze unseres Lebens und der Welt, sprich Gott. Ihm verdanken wir unser Leben und führen es im Verhältnis zu ihm. So fragt uns Jesus im Evangelium, dem Gleichnis vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle, ob wir offen sind und uns dem Unglaublichen stellen: Lassen wir uns aus unseren eingefahrenen Bahnen herausreißen? Lassen wir uns begeistern und wagen das Ungaubliche? - Im Predigttext fragt Jesus uns im Gleichnis von den anvertrauten Talenten, wie wir uns dem stellen, was Jesus uns im Leben anvertraut, und wie wir das besonnen einsetzen: Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. (Lk 12,48) -sagt uns das Bibelwort für diese Woche und lenkt unseren Blick darauf, dass wir staunen, wie viel uns mit dem Leben anvertraut ist.

Einstimmung mit Psalm 40,17a und Psalm 63,6-9, Kyrie, Gloria und Gebet

Lass deiner sich freuen und fröhlich sein ※
alle, die nach dir fragen.

Das ist meines Herzens Freude und Wonne, ※
wenn ich dich mit fröhlichem Munde loben kann;

wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich, ※
wenn ich wach liege, sinne ich über dich nach.

Denn du bist mein Helfer, ※
und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich.

Meine Seele hängt an dir; ※
deine rechte Hand hält mich.

Lass deiner sich freuen und fröhlich sein ※
alle, die nach dir fragen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und den Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.

Wir öffnen uns für den Herrn, der im Geist schon da ist:

Kyrie eleison - Herr, erbarme dich
Christe eleison - Christe, erbarme dich
Kyrie eleison - Herr, erbarm dich über uns.

Was die Engel in der Heiligen Nacht vom Kommen des Herrn singen:

Ehre sei Gott in der Höhe - und auf Erden Fried, die Menschen ein Wohlgefallen Gottes!

Das dürfen wir aufnehmen:

Dir Gott im Himmel Preis und Ehr,
den Menschen Fried auf Erden.
Allmächtger Vater, König und Herr,
du sollst verherrlicht werden.
Herr Christ, Lamm Gottes, erbarme dich;
du bist der Höchste ewiglich
im Reich des Vaters. Amen.

Wir werden still zum Gebet...

Mein Gott, ich halte inne und werde still vor dir. Du bist mir nah vom Morgen bis zum Abend. Du bist auch in dieser Stunde bei mir. Lass mich in dir Ruhe finden. Erfrische mich mit deiner Kraft. Sprich zu mir in deinem Wort. Leite mich mit deinem Geist, dass dein Wille geschehe. Amen.

Lesung des Evangeliums: Matthäus 13,44-46

Halleluja! Lass deiner sich freuen und fröhlich sein/
alle, die nach dir fragen; ※
und die dein Heil lieben, lass allewege sagen:/
Der HERR sei hoch gelobt! Halleluja!


Wir hören auf den Text indem wir uns selbst laut vorlesen:

Jesus sprach:
Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker.

Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Ehre sei Dir, Herr,
Lob sei Dir Christus.

Gedanken zum Predigttext: Matthäus 25,14-30

Der Predigttext ist das Gleichnis Jesu von den anvertrauten Zentnern. Es war bis zur letzten Reform 2018 das Sonntagsevangelium für heute, ein einflussreiches Gleichnis. Die Bedeutung des Wortes Talent, nämlich 50kg Edelmetall, also Zentner, war damals die einer Währungseinheit. Sie wandelte sich durch diese Geschichte Jesu zur Bedeutung Talent als Begabung: Talent für Mathematik oder Geigenspiel oder was immer, zur Talentförderung durch den Fußballbund usw.:

Jesus sprach: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und ging außer Landes.

Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.

Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen. Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe fünf Zentner dazugewonnen. Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe zwei dazugewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: Du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen. Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat. Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußerste Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern.


Ist das ein Evangelium - also eine Frohbotschaft? Im Zusammenhang mit dem Weltende, in dem das Gleichnis im Matthäusevangelium steht, hören wir es wohl eher nicht so. Selbst wenn der Humor es zu entschärfen versucht hat: Wieviele Menschen kommen in die Hölle? - Nur 10, denn da sind zehn Klappen - sprich aus Luthers Zähnklappen wurden zehn Klappen oder Betten. Oder: Als der Pastor drohend von der Kanzel vom Zähneklappern in der Hölle spricht, kommt die Rückfrage aus der Gemeinde: Und wenn man gar keine Zähne mehr hat?. Der Pastor donnert unbeirrt weiter: Für Zähne wird gesorgt!. Aber die Medaille hat ja immer zwei Seiten: Die andere Seite ist ja das, was mir anvertraut, zugetraut wird. Als ich anfing, dem Predigttext nachzudenken, am letzten Dienstag, war die Herrenhuter Tageslosung: Ich halte mich zu allen, die dich fürchten und deine Befehle halten (Psalm 119,63). Diese Losung brachte mich auf die Spur, dem ungeliebten Wort Befehl nachzuforschen. Und siehe da, das Wort ist mit Fell verwandt und heißt ursprünglich etwas wie der Erde übergeben, anvertrauen, begraben und daher übergeben, wie in dem Lied Befiehl du deine Wege. Inzwischen hat es einen anderen, militärisch geprägten Klang, aber auch da gilt, dass Aufgaben gegeben und Ziele damit anvertraut werden. Dasselbe gilt übrigens auch vom Taufbefehl und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe - lateinisch: halten ist servare (wie Konserve), bewahren. Und befohlen ist mandare (wie Mandat), eigentlich in manum dare, also in die Hand übergeben: Ein enormes Zutrauen.

So auch im Gleichnis: Der Herr, der außer Landes geht, übergibt sein nicht unbeträchtliches Vermögen von immerhin 400kg Silber in die Hände der Seinen, seiner eigentlich sogar Sklaven. Das ist viel Vertrauen. Natürlich gehört dazu am Ende die Rechenschaft, wie wir auf das Anvertraute geantwortet haben. Mit dem Himmelreich, das ist bei Matthäus, was sonst die Königsherrschaft Gottes heißt. Die setzt Jesus voraus, sie ist nahe herbeigekommen, so beginnt das Evangelium. Das heißt, sie gilt schon hier und jetzt. Wider alle Erfahrung bestimmt sie auch jetzt unser Leben. Und das heißt für uns, die wir versuchen, unser Leben selbstbestimmt zu leben, die wir von unseren Erfahrungen aus die Welt um uns verstehen und sortieren, das heißt für uns, unser Leben als Geschenk zu sehen, als einen unverdienten Schatz über den ich stolpere. Plötzlich wird es dir klar, was das Leben für ein Geschenk ist: Auf einmal wird mir mit dem Leben ein Vermögen anvertraut und ich habe das nicht selbst erwirtschaftet. Wie gehe ich damit um?

Ist das ein Geschenk oder eine befohlene Aufgabe? Es ist sicher beides, und je nach Situation für uns mal mehr Geschenk und dann wieder aufgegebene Last. Aber was ist es für uns zuerst? Als Knecht war ich im Hause des Herrn schon eine ganze Zeit da, bevor ich erkannt habe, ein Ich zu sein und dass der Herr sozusagen außer Landes ging und mir ein Vermögen, eine Möglichkeit, selbstverantwortet etwas zu tun, anvertraut hat. Wir haben uns nicht selbst in die Lebensspur gesetzt, darauf weist uns Jesus hin und das kann unser Lebensgefühl bestimmen. So die ersten beiden Knechte: Wenn wir das Leben angehen, uns darauf einlassen, machen wir es richtig, zu des Herrn Freude. Der dritte, der das Anvertraute nur sichern will, macht es falsch. Eigentlich ist damals in der Antike Vergraben ein angemessener Umgang mit anvertrautem Gut, so wie bei Befehlen auch Beerdigen, in den Sprachraum von loslassen, anvertrauen gehört. Auch in den anderen klassischen Sprachen ist das so. Eigentlich ist ihm rechtlich kein Vorwurf zu machen.

Der Vorwurf resultiert aus seiner Antwort auf die anvertraute Gabe, trotzige Angst: Du erntest, wo du nicht gesät hast. Der Herr gibt das zu, Ja, das ist ja gerade der Sinn der Gabe, ich streue aus, ich säe aus, damit etwas wächst, damit Du etwas daraus machst, und nicht ich. Interessant ist an der Geschichte Jesu, dass es zwei gibt, die Gewinn machen und einen, der zwar keinen Gewinn, aber auch keinen Verlust macht (abgesehen von Zinsen). Verlierer sind in der Geschichte nicht vorgesehen. Es ist eine Mutmachgeschichte: Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, sagt Jesus seinen Jüngern (Joh 15,16), auf dass, worum ihr den Vater bittet in meinem Namen, er´s euch gebe. Dieses grundsätzliche Ja zu uns soll uns Mut zum Leben machen, dass wir uns von Gott getragen und zum Leben gesandt empfinden, und das Geschenk Leben nicht versuchen müssen, festzuhalten, sondern einzusetzen. Joh 15,17 fährt Jesus fort: Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt. Wer sich stattdessen lieber auf sich selbst stützt und das Geschenk des Lebens nicht einsetzen möchte, der ist eigentlich jetzt schon da, wo er in der Geschichte hinkommt. Statt in guter Beziehung zur Welt, zu den Nächsten und zu Gott, ist er in der Einsamkeit, die uns heulen und mit den Zähnen klappern lässt.

Das apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt,
gestorben
und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Wochenlied: (Gesangbuch aus Nr. 397)

Innerlich und oder auch äußerlich gesungen:

1) Herzlich lieb hab ich dich, o Herr.
Ich bitt, wollst sein von mir nicht fern
mit deiner Güt und Gnaden.
Die ganze Welt erfreut mich nicht,
nach Erd und Himmel frag ich nicht,
wenn ich nur dich kann haben.
Und wenn mir gleich mein Herz zerbricht,
so bist doch du mein Zuversicht,
mein Teil und meines Herzens Trost,
der mich durch sein Blut hat erlöst.
Herr Jesu Christ, mein Gott und Herr,
mein Gott und Herr,
in Schanden lass mich nimmermehr.

2) Es ist ja, Herr, dein G’schenk und Gab
mein Leib und Seel und was ich hab
in diesem armen Leben.
Damit ich’s brauch zum Lobe dein,
zu Nutz und Dienst des Nächsten mein,
wollst mir dein Gnade geben.
Behüt mich, Herr, vor falscher Lehr,
des Satans Mord und Lügen wehr;
in allem Kreuz erhalte mich,
auf dass ich’s trag geduldiglich.
Herr Jesu Christ, mein Herr und Gott,
mein Herr und Gott,
tröst mir mein Herz in Todesnot.

3) Ach Herr, lass dein lieb’ Engelein
an meinem End die Seele mein
in Abrahams Schoß tragen.
Der Leib in seim Schlafkämmerlein
gar sanft ohn alle Qual und Pein
ruh bis zum Jüngsten Tage.
Alsdann vom Tod erwecke mich,
dass meine Augen sehen dich
in aller Freud, o Gottes Sohn,
mein Heiland und mein Gnadenthron.
Herr Jesu Christ, erhöre mich,
erhöre mich.
Ich will dich preisen ewiglich.

Gebet:

Herr, unser Gott,
du stehst nicht hinter uns mit einer Peitsche.
Dein Evangelium treibt uns nicht zu immer noch größeren Anstrengungen.
Statt einem du musst!, das wir so leicht hören,
sagst du uns ein du darfst.
Unsere Liebe zu dir ist nicht Bedingung, um deine Liebe zu erlangen.
Sie ist die Antwort auf die von dir empfangene Liebe.
Hab Dank, Herr, für diese Befreiung
und lass uns nicht in die Versuchung fallen,
das zu verkehren.

Stille

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Segen (1. Petrus 5,10)

Der Gott aller Gnade,
der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus,
richte uns auf, stärke, kräftige und gründe uns. Amen.

Einen gesegneten Sonntag
als Beginn einer guten Woche
wünscht Pastor Helmut Gerber