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Für Euch Kinder

Hallo Kinder

Wir befinden uns in der Passionszeit. Es ist die Vorbereitungszeit auf das große Christfest Ostern.

Warum feiern wir eigentlich Ostern? Es ist ein Fest zwischen Trauer und Freude.

Am Gründonnerstag kam Jesus mit seinen Jüngern zusammen um das Abendmahl (ein Abendbrot) zu feiern. Sie aßen Brot und tranken Wein. An diesem Abend verabschiedete er sich von seinen Jüngern, denn er wusste schon was am nächsten Tag geschehen würde.

In den frühen Morgenstunden des nächsten Tages kamen die Römer und verhafteten Jesus.

Noch am gleichen Tag wurde Jesus verurteilt. Nur, weil Jesus gesagt hat, dass er Gottes Sohn ist.

Jesus wurde gezwungen ein schweres Holzkreuz auf den Berg zu schleppen. Er wurde verspottet und ist gestorben. Seine Freunde legten Jesu Körper eingewickelt in Tücher in einer Höhle ab. Ein schwerer Stein wurde vor den Eingang gerollt.

Am Ostersonntag, am dritten Tage, fanden Freunde das Grab leer vor. Der tonnenschwere Stein war weggerollt. Ein Engel (Bote Gottes) erschien ihnen und der sagte: Jesus ist auferstanden und hat die Sünden aller Menschen mitgenommen.

Die Anhänger von Jesus haben nach seinem Tod sofort begonnen regelmäßige Osterfeste zu feiern. Am Anfang sogar jeden Sonntag! Aber natürlich nicht mit Eiern und Hasen so wie wir es heute kennen. 

Eier sind aus vielen Gründen ein tolles Symbol. Ostern steht auch für Frühling und neues Leben. Und da passen bald schlüpfende Küken im Ei natürlich super dazu. 

Die Jünger haben nicht geglaubt, dass Jesus wieder lebt, solange sie ihn sehen konnten. Trotzdem war er da.

Auch ein Küken im Ei lässt sich nicht sehen, und dennoch lebt es. Und da der Hase im Frühling so viel Nachwuchs bekommt, also so viel neues Leben entstehen lässt, darf er als Osterhase die Eier verstecken. Der Hase ist ein Symbol für neues Leben.

Ich wünsche Dir bis Ostern und für Ostern eine gesegnete Zeit.

Bleib behütet und gesund!

Mögest du gesegnet sein,
mit Wärme in deinem Zuhause,
Liebe in deinem Herzen,
Frieden in deiner Seele
und Freude in deinem Leben.

Dein Bernd Timm (Gemeindediakon)

 


Hallo Kinder!

Wir sind dabei ein Antependium für die Neuburger Kirche zu gestalten. Schon wieder so ein komisches Wort. Ein Antependium ist das bunte Tuch, das am Altar runterhängt. Übersetzt heißt das Wort so etwa wie Vorhang. Auf dem Altar (ansonsten Tisch) vorne in der Kirche stehen oder liegen Dinge, die für den Gottesdienst benötigt werden. Mit Sicherheit kannst Du diese Gegenstände auf dem Bild selbst entdecken. Eigentlich liegt eine Bibel auf dem Altar. Nur auf unserem Bild nicht. Wenn Du Deine Bibel malst, ausschneidest oder …, dann kannst Du sie dazu legen.

Ja, unser Antependium findest Du auch auf dem Altar. So ein Tuch soll gestaltet werden. Die Grundfarbe unseres Tuches ist VIOLETT oder LILA. Mit dem 1. Sonntag der Passionszeit (der Sonntag nach Aschermittwoch) beginnt erneut eine Vorbereitungszeit, diesmal auf das große Christfest Ostern. Deshalb ist die Farbe wieder VIOLETT, wie im Advent. 

Auf unserem Tuch soll ein Muster entstehen. Der obere Kreis mit dem Kreuz soll für Jesus sein. Die anderen 12 Kreise stehen für die Jünger, die Freunde Jesu. In der Mitte siehst Du einen Kelch oder Becher. Dieser Becher soll an das Abschiedsmahl/essen von Jesus mit seinen Jüngern erinnern.

Die Aufgabe für Euch Kinder bestand darin, einen hellen Stoffkreis und einen Kelch auszuschneiden. Der Stoff konnte von Dir bunt gestaltete werden. Bitte keine dunklen Farben! Also kein Schwarz, dunkles Blau oder Lila.

Die Größe des Kreises sollte im Durchmesser 10 cm betragen. Ganz ist unser Antependium noch nicht fertig. Es liegt aber schon auf dem Altar in der Neuburger Kirche. Ihr könnt es Euch ansehen!

Psalm 23, 1-4 (eine Übersetzung von Kindern)

Herr, du bist mein Hirte. Bei dir bin ich gern. Bei dir darf ich spielen im grünen Gras.

Frisches Wasser lässt du für mich sprudeln. Bei dir bin ich gern. Du führst mich. Ich fasse deine Hand. Du kennst den richtigen Weg.

Auch, wenn ich durch dunkle Straßen gehe, ich habe keine Angst. Du bist ja bei mir. Du schützt mich, dir will ich trauen.

Du gibst mir Speise und Trank zur rechten Zeit. Das Wasser der Taufe hast du über mich fließen lassen. Ich bin dein Kind.

Das Brot für das Leben schenkst du mir in Fülle. Ich darf bei dir bleiben immer und alle Zeit. Du bist mein Hirte. Herr, bei dir bin ich gern.

Mögest du gesegnet sein,
mit Wärme in deinem Zuhause,
Liebe in deinem Herzen,
Frieden in deiner Seele
und Freude in deinem Leben.

Euer Bernd Timm (Gemeindediakon)

 

 

 

Ein Gruß zum Selberlesen oder Vorlesen (10)

Jedes Jahr werden Worte aus der Bibel ausgesucht. Sie sollen uns begleiten, trösten und neugierig machen. Für dieses Jahr begleiten uns die Worte: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ Diese Worte hat Jesus mal gesagt. Aufgeschrieben stehen sie in der Bibel im Lukasevangelium (Kapitel 6, Vers 36). 

Was ist eigentlich Barmherzigkeit?
Dieser Begriff ist bisschen unmodern. Barmherzigkeit bedeutet eigentlich Mitleid haben. Für jemanden da sein. Sein Herz öffnen, wenn ein Mensch traurig ist. Helfen in der Not.
Oder was denkst du? Vielleicht kannst du dazu deine Gedanken aufschreiben oder malen.  Und mir schicken!
Wir sollen so barmherzig sein wie unser Vater…? Wie unser Vater???
Mit Vater ist eigentlich Gott gemeint.


Bestimmt kennst du die Geschichte aus der Bibel vom Barmherzigen Samariter (Lukas 10,25-37), die Jesus erzählte. In der Bibel steht:
Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho. Das war ein einsamer Weg und auch gefährlich.
Auf einmal kamen Räuber. Sie überfielen ihn, nahmen ihn alles weg und schlugen ihn. Der Mann lag am Boden, er hatte nichts mehr und alles tat ihm weh. Er konnte nicht mehr alleine aufstehen.
Jetzt lag er dort und hatte Angst. Aber endlich hörte er Schritte. Er schaute auf und sah einen Priester kommen. Ein Priester war jemand, der im Tempel arbeitete. "Der wird mir bestimmt helfen", dachte der arme Mann erleichtert.
Aber der Priester ging einfach vorbei. Er schaute weg und wollte nicht helfen. Er hatte Angst, dass die Räuber zurückkommen. Jetzt lag der Mann weiter alleine auf dem Weg. Aber dann hörte er wieder Schritte. Er schaute auf. Es war ein Levit. Auch jemand, der im Tempel mithalf. "Der wird mir bestimmt helfen", dachte der arme Mann erleichtert. Aber, der Levit ging vorbei.
"Niemand will mir helfen", dachte der Mann und war ganz verzweifelt. Dann hörte er wieder Schritte. Er schaute auf. Aber es war nur ein Samariter, ein Ausländer.
Die Samariter mochten die Juden nicht. "Der wird mir sowieso nicht helfen", dachte sich der Mann. Aber der Samariter blieb stehen.
Er half dem Mann auf. Er verband seine Wunden und dann setzte er den Mann auf seinen Esel und brachte ihn in eine Herberge, wo er sich ausruhen konnte.
Der Samariter hatte geholfen. Jesus möchte, dass wir das Gleiche tun. Wir sollen freundlich zu anderen sein. Und wenn jemand Hilfe braucht, dann sollen wir helfen.

Mögest du gesegnet sein,
mit Wärme in deinem Zuhause,
Liebe in deinem Herzen,
Frieden in deiner Seele
und Freude in deinem Leben.


Euer Bernd Timm (Gemeindediakon)