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Für Euch Kinder

Hallo Kinder: alles Gute zum Kindertag!

Der 1. Juni steht ganz im Zeichen der Kinder. Der Kindertag ist in sehr vielen Ländern der Erde ein Feiertag. Dann können die Kinder rund um den Erdball toben, spielen und lachen.
Er ist aber auch ein politischer Tag, denn am 1. Juni soll überall an die Rechte von Kindern erinnert werden.
Noch eine kirchliche Sache:
Der kommende Sonntag heißt Trinitatis.

Trinitatis heißt Dreiheit. So nennen wir Christen den Dreifaltigkeitssonntag. An diesem Tag feiern wir die Dreieinigkeit.
Das bedeutet, dass sich Gott in drei Arten den Menschen zeigt: Als der Vater, der die Welt schuf, als der Sohn, also als Jesus Christus, der als Mensch auf die Erde kam, und als Heiliger Geist, der die Menschen die Nähe Gottes spüren lässt.
Jetzt noch eine Bekanntmachung!
Leider musste am Wochenende (8. Mai und 9. Mai). Das Theaterprojekt mit unserem Theaterprofi Herrn Jürgen Wicht ausfallen. Es steht aber schon ein neuer Termin fest.
Der neue Termin: 5. Juni 2021 und 6. Juni 2021. Wir würden uns riesig freuen, wenn DU dabei bist. Melde dich bitte!
Das Angebot ist erst einmal für alle Kinder ab dem Grundschulalter. Alle kleineren Kinder sind herzlich am 6.6.2021 um 15 Uhr zur Aufführung auf dem Kirchplatz/Gänsemarkt in Neuburg eingeladen.
Wenn es die Corona - Verordnungen zulassen, führen wir das Theaterstück auf dem Gänsemarkt auf. Ansonsten auf dem Kirchplatz.
Planung für das Theaterprojekt
    • Samstag 5.6.
    • 14.00 Uhr Treff auf dem Pfarrhof Neuburg
    • Begrüßung
    • bis 15.30 Uhr Theaterprobe
    • 15.30 - 16.00 Uhr Pause
    • 16.00 Uhr - 18.00 Uhr Theaterprobe
    • ab 18.00 Uhr Lagerfeuer und Grillen mit Eltern
    • Sonntag 6.6.
    • 14.00 Uhr Treff auf dem Kirchplatz/Gänsemarkt in Neuburg
    • 15.00 Uhr Aufführung des Theaterstückes
    • Gemütliches Beieinander


Mögest du gesegnet sein,
mit Wärme in deinem Zuhause,
Liebe in deinem Herzen,
Frieden in deiner Seele
und Freude in deinem Leben.
Euer Bernd Timm (Gemeindediakon)

 

 

Ein Gruß zum Selberlesen oder Vorlesen (10)

Jedes Jahr werden Worte aus der Bibel ausgesucht. Sie sollen uns begleiten, trösten und neugierig machen. Für dieses Jahr begleiten uns die Worte: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ Diese Worte hat Jesus mal gesagt. Aufgeschrieben stehen sie in der Bibel im Lukasevangelium (Kapitel 6, Vers 36). 

Was ist eigentlich Barmherzigkeit?
Dieser Begriff ist bisschen unmodern. Barmherzigkeit bedeutet eigentlich Mitleid haben. Für jemanden da sein. Sein Herz öffnen, wenn ein Mensch traurig ist. Helfen in der Not.
Oder was denkst du? Vielleicht kannst du dazu deine Gedanken aufschreiben oder malen.  Und mir schicken!
Wir sollen so barmherzig sein wie unser Vater…? Wie unser Vater???
Mit Vater ist eigentlich Gott gemeint.


Bestimmt kennst du die Geschichte aus der Bibel vom Barmherzigen Samariter (Lukas 10,25-37), die Jesus erzählte. In der Bibel steht:
Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho. Das war ein einsamer Weg und auch gefährlich.
Auf einmal kamen Räuber. Sie überfielen ihn, nahmen ihn alles weg und schlugen ihn. Der Mann lag am Boden, er hatte nichts mehr und alles tat ihm weh. Er konnte nicht mehr alleine aufstehen.
Jetzt lag er dort und hatte Angst. Aber endlich hörte er Schritte. Er schaute auf und sah einen Priester kommen. Ein Priester war jemand, der im Tempel arbeitete. "Der wird mir bestimmt helfen", dachte der arme Mann erleichtert.
Aber der Priester ging einfach vorbei. Er schaute weg und wollte nicht helfen. Er hatte Angst, dass die Räuber zurückkommen. Jetzt lag der Mann weiter alleine auf dem Weg. Aber dann hörte er wieder Schritte. Er schaute auf. Es war ein Levit. Auch jemand, der im Tempel mithalf. "Der wird mir bestimmt helfen", dachte der arme Mann erleichtert. Aber, der Levit ging vorbei.
"Niemand will mir helfen", dachte der Mann und war ganz verzweifelt. Dann hörte er wieder Schritte. Er schaute auf. Aber es war nur ein Samariter, ein Ausländer.
Die Samariter mochten die Juden nicht. "Der wird mir sowieso nicht helfen", dachte sich der Mann. Aber der Samariter blieb stehen.
Er half dem Mann auf. Er verband seine Wunden und dann setzte er den Mann auf seinen Esel und brachte ihn in eine Herberge, wo er sich ausruhen konnte.
Der Samariter hatte geholfen. Jesus möchte, dass wir das Gleiche tun. Wir sollen freundlich zu anderen sein. Und wenn jemand Hilfe braucht, dann sollen wir helfen.

Mögest du gesegnet sein,
mit Wärme in deinem Zuhause,
Liebe in deinem Herzen,
Frieden in deiner Seele
und Freude in deinem Leben.


Euer Bernd Timm (Gemeindediakon)