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Für Euch Konfirmanden

Wünsche zu Pfingsten von unseren Vorkonfirmand*innen

Wir wünschen uns, dass  ......

Rassismus und Homophobie etc. aufhört und Gleichberechtigung einkehrt. Denn, wenn Gottes Geist bei uns ist, nehmen wir jeden Menschen so, wie er ist und respektieren sie so, wie sie sind. Gott hat jeden Menschen gleich erschaffen, was nicht von der Hautfarbe oder Sexualität abhängt. Wir sind fast 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten und ich frage mich manchmal, warum wir uns untereinander so hassen. Wir machen uns gegenseitig so das Leben schwer. Wir beleidigen uns, wir wünschen dem anderen etwas schlechtes, wir grenzen andere Menschen aus, aber wieso? Wir sind im genau selben Team. Ich habe mir es auch nicht ausgesucht, auf dieser Welt zu sein, aber das sind wir nun mal, weil Gott jedem Menschen einen Grund gegeben hat, hier zu sein. Und vor allem aber haben wir genau dasselbe Ziel, wir wollen beide das Beste aus dieser Zeit hier machen. Also, warum machen wir es uns gegenseitig so unfassbar schwer, wenn wir genau dasselbe vor Augen haben? Ich glaube, ich werde diese Menschheit niemals verstehen... Wenn wir an Gottes Geist glauben und sehen, wie gleich wir doch sind, macht es keinen Sinn, andere Menschen schlecht zu behandeln, denn Gottes Geist hätte es so nicht gewollt. Wir alle sind gleich und wir sollten uns so respektieren, wie der andere ist.

 

 

 

Was machen unsere Konfirmanden?

Die Corona-Pandemie beeinflusst nicht nur den Schulbetrieb, sondern auch alle Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, die entweder ausfallen oder nun digital erfolgen.  So ist es auch mit dem Konfirmandenunterricht.  

Im Januar haben wir die Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ bearbeitet.  Dazu erhielten die Konfirmanden per E-Mail ein Arbeitsblatt, mit dem sie biblische Texte und den Begriff „Barmherzigkeit“ erschließen konnten.  Es gab die Aufgabe,  entweder eine biblische Geschichte zu gestalten oder selbst eine Geschichte zum Thema Barmherzigkeit per Text, Cartoon oder Film darzustellen.  Die Ergebnisse waren sehr vielfältig und kreativ und sind so beachtlich, dass ich gern nach dem Lockdown noch zu einem öffentlichen Konfirmandentreffen für und mit der Gemeinde einladen möchte.

Eine Konfirmandin fertigte ein 14 seitiges illustriertes „Pixi-Buch“ zur Geschichte vom Barmherzigen Samariter an. Andere Konfirmanden schrieben neue Gleichnisse darüber, was Barmherzigkeit heute bedeutet. Dabei ging es um Situationen im Straßenverkehr oder darum,  wie man sich Obdachlosen gegenüber verhält. Es wurden auch Erfahrungen aus dem eigenen Schulalltag benannt in Bezug auf den Umgang von Schülern untereinander.

Drei Konfirmanden präsentierten kleine Filme zur Barmherzigkeit: eine Geschichte mit Legos, ein Sketch einer Nachrichtensendung und ein Trickfilm mit Symbolen.

Was ist Barmherzigkeit?  Eine Konfirmandin schrieb: „Barmherzig ist, wenn jemand sein Herz für Menschen öffnet, die in Not sind und ihnen Halt anbietet. Es können nur die Menschen barmherzig sein, die für die in Not geratenen Menschen oder Tiere Mitleid empfinden.“  Ein anderer sagte: „Barmherzig ist es, wenn man großherzig und nicht nachtragend ist.  Etwas Blödes vergessen zu können, ist auch barmherzig.“

Am Monatsende wurden die 14 Konfirmanden in vier Gruppen geteilt. In der Kleingruppe trafen wir uns in einem digitalen Treffen.  Die Ergebnisse wurden ausgetauscht und miteinander besprochen.  

Januar 2021 (Pastor Roger Thomas)